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Sprache der Gegenwart

Band 61:
Küppers, Hans Georg: Orthographiereform und Öffentlichkeit. Zur Entwicklung und Diskussion der Rechtschreibreformbemühungen zwischen 1876 und 1982.

ISBN: 978-3-937241-20-3
Erscheinungsjahr: 2007 (Unverändeter Nachdruck der unter der ISBN 3-590-15661-9 erschienenen 1. Auflage 1984)
Seitenzahl: 358
Gewicht: 0,550 kg
Bindung: Paperback
Verlag: Institut für Deutsche Sprache, Mannheim

Die Notwendigkeit einer Orthographiereform steht seit langem außer Zweifel. Neben der Silbentrennung, Zeichensetzung und Fremdwortschreibung ist es besonders das Gebiet der Majuskelschreibung, in dem eine Reform für erforderlich gehalten wird. Trotz vielfältiger Bemühungen konnte eine Vereinfachung in diesem Bereich bisher jedoch nicht durchgesetzt werden. Im vorliegenden Band wird versucht, Gründe für das Scheitern aller bisherigen Reformversuche aufzudecken.

Das Buch gliedert sich in drei Hauptteile. Im ersten wird eine Einführung in die grundlegenden Probleme von gesprochener und geschriebener Sprache sowie ein kurzer Abriß der Entwicklung der Groß- und Kleinschreibung gegeben. Der zweite Teil, der wesentlich dokumentarischer Art ist, soll den Werdegang der Reformbemühungen zeigen und ihre gesellschaftlich-politischen Hintergründe offenlegen. Zugleich wird hier die Berichterstattung über orthographische Reformversuche in Zeitungen und Zeitschriften von 1876 bis 1982 verfolgt. Der dritte Abschnitt systematisiert und kritisiert die im dokumentarischen Teil aus den Publikationen zusammengetragenen Argumente. Auf diese Weise sollen vor allem emotional-ideologische Momente, die die Debatte um eine Orthographiereform behindern, aufgedeckt und analysiert werden.

Um den Verlauf der Diskussion und ihren Niederschlag in den Medien adäquat beurteilen zu können, werden darüber hinaus auch die wissenschaftlichen Argumente der Sozio- und Psycholinguistik, Literaturwissenschaft, Didaktik und Gesellschaftswissenschaft in bezug auf Rechtschreibnorm und Rechtschreibreform dargestellt und überprüft.

Empirische Erhebungen über die Einstellung der Bevölkerung, der Dichter und Schriftsteller, der Ausländer und der Buchverlage zu orthographischen Neuregelungen im Bereich der geltenden Majuskelschreibung, verdeutlichen die gesellschaftliche Relevant einer Rechtschreibreform.

Die Bibliographie am Ende des Buches gibt einen umfassenden Überblick über die Veröffentlichungen zur Orthographiereform von 1876 bis 1982.

Bei dem Band handelt es sich um den unveränderten Faksimile-Nachdruck der 1984 im Schwann Verlag erschienenen 1. Auflage.

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